
SHAOLIN FAUSTFORMEN
Das Shaolin Kung Fu, welches ursprünglich vor allem auf praktische Kampftechniken abzielte, entwickelte sich ab der späten Ming-Dynastie allmählich in Richtung systematischer Formen (Taolu), wobei zahlreiche dieser Formen entstanden. Die Shaolin Faustformen haben eine lange, vielfältige und reichhaltige Geschichte. Die Bewegungen sind kraftvoll und energisch, schlicht und einfach, dabei jedoch flexibel und abwechslungsreich in ihren Techniken. Sie vereinen sowohl Angriffs- als auch Abwehrtechniken und sind äußerst praktisch veranlagt.
Zu den repräsentativen Formen gehören Xiao Hong Quan (Kleine Flut Faust), Da Hong Quan (Große Flut Faust), Luohan Quan (Arhat Faust), Meihua Quan (Pflaumenblüten Faust), Liu He Quan (Sechs Harmonien Faust) und Taizu Changquan (Taizu Lange Faust).

SHAOLIN FAUSTFORMEN
Das Shaolin Kung Fu, welches ursprünglich vor allem auf praktische Kampftechniken abzielte, entwickelte sich ab der späten Ming-Dynastie allmählich in Richtung systematischer Formen (Taolu), wobei zahlreiche dieser Formen entstanden. Die Shaolin Faustformen haben eine lange, vielfältige und reichhaltige Geschichte. Die Bewegungen sind kraftvoll und energisch, schlicht und einfach, dabei jedoch flexibel und abwechslungsreich in ihren Techniken. Sie vereinen sowohl Angriffs- als auch Abwehrtechniken und sind äußerst praktisch veranlagt.
Zu den repräsentativen Formen gehören Xiao Hong Quan (Kleine Flut Faust), Da Hong Quan (Große Flut Faust), Luohan Quan (Arhat Faust), Meihua Quan (Pflaumenblüten Faust), Liu He Quan (Sechs Harmonien Faust) und Taizu Changquan (Taizu Lange Faust).


Wu Bu Quan
Wu Bu Quan (Fünf-Schritte-Faust) ist eine der grundlegenden Einführungsformen des Shaolin Kung Fu und eignet sich ideal für Anfänger. Sie besteht aus einer Kombination von verschiedenen Schrittarten wie dem Bogenstand (Gongbu), dem Reiterstand (Mabu), dem flachen Stand (Pubu), dem leeren Stand (Xubu) und dem Raststand (Xiebu) sowie Angriffstechniken wie der Faustschlag (Chongquan) und dem Handkantenschlag (Pizhang). Die Form ist einfach zu erlernen, aber vielschichtig, und hilft Anfängern, die grundlegenden Schritte und Fausttechniken zu beherrschen sowie die Körperkoordination, Kraft und das Gleichgewicht zu verbessern.
Obwohl die Fünf-Schritte-Faust einfach erscheint, verkörpert sie das Wesen des traditionellen Kung Fu und ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings, den Praktizierende nicht unbeachtet lassen sollten.


Lian Huan Quan
Lian Huan Quan (Kettenfaust) wurde von den Shaolin-Mönchen über viele Jahre hinweg durch ihre Kampferfahrung und Praxis entwickelt und verfeinert. Durch die kontinuierliche Verbesserung durch die nachfolgenden Generationen von Shaolin-Mönchen entstand schließlich ein einzigartiger Stil und ein eigenes System. Der Name „Lian Huan“ (Verbindungskette) betont die fließende Verbindung der Bewegungen. Fausttechniken, Beinbewegungen und Schritte sind miteinander verknüpft und werden zu einer einzigen, fließenden Einheit ausgeführt. Der Stil ist kraftvoll und energisch, kombiniert sowohl Angriff als auch Verteidigung und erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit bei Kung Fu-Enthusiasten. Heute wird Lian Huan Quan als nationales, immaterielles Kulturerbe anerkannt und geschützt sowie weitergegeben.


Shi San Quan
Die Form Shi San Quan (Dreizehn Fausttechniken) gehört zu den Kurzfaustformen des Shaolin Kung Fu . Das gesamte System umfasst dreizehn Hauptbewegungen, von denen jede einzelne die Prinzipien der Kung Fu-Kampftechniken in sich trägt. Mit ihren einfachen und leicht erlernbaren Bewegungen, die kraftvoll und energisch sind und sowohl Angriff als auch Verteidigung vereinen, erfreut sich die Shaolin Shi San Quan großer Beliebtheit bei chinesischen Kampfsportlern.


Wu Xing Quan
Wu Xing Quan (Fünf-Tiere-Faust) ist ein wichtiger Bestandteil des Shaolin Kung Fu. Sie ist von den Formen und Bewegungen der fünf Tiere – Drache, Tiger, Kranich, Schlange und Leopard – inspiriert und ist kombiniert mit der Kraft und Dynamik des Shaolin Kung Fu. Wu Xing Quan ahmt nicht nur die äußere Form der Tiere nach, sondern fokussiert sich auch verstärkt auf das Nachahmen der inneren Eigenschaften – Geist und Energie. Durch das Imitieren der Merkmale der Tiere wird das Ziel verfolgt, den Körper zu stärken, die Gesundheit zu fördern, den Charakter zu entwickeln und die praktischen Kampftechniken zu verbessern.


Da Tong Bei Quan
Da Tong Bei Quan (Große Tong-Bei-Faust) zeichnet sich durch weite, kraftvolle Bewegungen aus. Diese Form legt großen Wert auf die Dehnung des Körpers und die Freisetzung von Energie. Tong Bei bedeutet „durch den Rücken“. Bei dieser Technik wird betont, dass „die Kraft vom Boden aufsteigt, durch die Hüfte und den Rücken fließt und in die Gliedmaßen gelangt“. Obwohl Da Tong Bei Quan hauptsächlich auf Kraft ausgerichtet ist, wird bei der Kraftentfaltung darauf geachtet, dass sie eine Kombination aus Weichheit und Härte ist. Sie bringt die Prinzipien von Yin und Yang (Weichheit und Härte) in Einklang, welche die Balance des Shaolin Kung Fu widerspiegeln.


Xiao Hong Quan
Xiao Hong Quan (Kleine Flut Faust) ist eine grundlegende Faustform, die für die Shaolin-Mönche Pflicht ist. Ihr Hauptziel liegt in der Übung von „Gong“ (Kraft, Geist, Energie, Stärke) und „Fa“ (Handtechniken, Augenführung, Körperbewegung, Schritttechnik). Sie wird als „die Grundlage des Fausttrainings und die Quelle des praktischen Kampfes“ bezeichnet. Obwohl Xiao Hong Quan als grundlegendes Taolu (systematische Form) gilt, sind seine Techniken präzise, vereinen sowohl Angriffs- als auch Abwehrtechniken und sind für den praktischen Kampf geeignet. Flexibilität und Feinheit werden bei dieser Form in den Vordergrund gestellt. Sie betont den Nahkampf und verwendet schnelle Faustschlag-Techniken, Schrittbewegungen und Verteidigungs- sowie Konterangriffe, sodass die Übenden in der Lage sind, schnell auf verschiedene Angriffsarten in einer realen Kampfsituation zu reagieren.


Da Hong Quan
Da Hong Quan heißt übersetzt „Große Flut Faust“. Obwohl der Name „Da Hong Quan“ mit „Xiao Hong Quan“ (Kleine Flut Faust) verwandt ist, gibt es deutliche Unterschiede in Stil, Bewegungsmerkmalen und der Anwendung im Kampf. Xiao Hong Quan zeichnet sich durch Flexibilität und Feinheit aus und legt großen Wert auf Technik. Im Gegensatz dazu ist Da Hong Quan bekannt für seine kraftvolle und energische Ausführung, mit einfachen, aber wirkungsvollen Bewegungen, die stark auf den praktischen Kampf ausgerichtet sind. Sie betont die Anwendung der gesamten Körperstärke und ist besonders effektiv in realen Kampfsituationen.


Er Lu Da Hong Quan
Die Er Lu Da Hong Quan (Zweite Form der Großen Flut Faust) ist eine der wichtigen Formen im Da Hong Quan-System. Sie hat sich auf der Grundlage der ersten Form des Da Hong Quan entwickelt und legt besonderen Wert auf die Flexibilität der Körperbewegungen, die Fußtechnik und die Kombination von Angriff und Verteidigung, wobei die Kampfeffektivität stärker betont wird. Er Lu Da Hong Quan bewahrt nicht nur die kräftigen Merkmale der ersten Form, sondern fügt auch mehr Anpassungsfähigkeit und Praktikabilität für den realen Kampf hinzu.


San Lu Da Hong Quan
San Lu Da Hong Quan (Dritte Form der Großen Flut Faust) ist eine fortgeschrittene Faustform im Da Hong Quan-System. Sie vereint die Essenz der ersten und zweiten Form des Da Hong Quan und zeichnet sich durch tiefe, feste Fußarbeit aus, die so stabil ist wie ein Berg. Doch sobald ein Angriff ausgeführt wird, ist sie genauso schnell, gefährlich und wild wie ein Tiger. Die Faust ist wie ein Hammer, die Handfläche wie eine scharfe Klinge. Die Bewegungen sind fließend, und jede Technik hat sowohl Elemente des Angriffs als auch der Verteidigung. Wenn man die höchste Stufe dieses Trainings erreicht, kann man Körper und Geist, und wiederum Geist und Kraft zu einer Einheit verbinden und so einen Zustand erreichen, der übersetzt folgendes bedeutet: „Die Faust folgt dem Geist, der Geist folgt der Kraft.“


Liu He Quan
Liu He Quan bedeutet „Sechs Harmonien Faust“ und ist eine der klassischen Faustformen des Shaolin Kung Fu. Der zentrale Grundsatz dieser Technik ist das Konzept der „Sechs Harmonien“ (Liu He), das besagt, dass die sechs Elemente des Körpers miteinander in Einklang stehen: Hand und Fuß, Ellbogen und Knie, Schulter und Hüfte, Herz und Geist, Geist und Qi und Qi und Kraft vereinen sich. Dadurch wird die gesamte Körperenergie harmonisch und fließend koordiniert.
Diese Form betont sowohl das innere als auch das äußere Training und strebt die Einheit von beidem an. Das einzigartige „Sechs-Harmonien“-Prinzip ermöglicht es den Praktizierenden, die Koordination und Explosivität des Körpers vollständig zu entfalten und ihre Fähigkeiten zur Verteidigung und zum Gegenangriff zu verbessern.


Qi Xing Quan
Qi Xing Quan (Sieben-Sterne Faust) ist ebenfalls eine der klassischen Formen des Shaolin Kung Fu. Sie ist nach den Sieben Sternen des Großen Wagens benannt, was symbolisiert, dass die Anordnung und Präzision der Techniken in dieser Faustform ebenso exakt und dicht wie die Sterne des Großen Wagens sind. Die Bewegungen dieser Form konzentrieren sich hauptsächlich auf kurze Schläge, Kontrolle, schnelle Angriffe und Nahkampfwürfe.
Mit ihrer einzigartigen Sieben-Sterne-Fußtechnik und ihrem Angriff- sowie Verteidigungssystem hat sich Qi Xing Quan zu einer der praktischsten und wertvollsten Faustformen innerhalb des Shaolin Kung Fu entwickelt.


Xiao Luohan Quan
Xiao Luohan Quan (Kleine Arhat Faust) wurde von Shaolin-Mönchen basierend auf dem Bild und den Bewegungen der Arhat (die buddhistischen Heiligen) entwickelt und weist eine starke buddhistische, kulturelle Prägung auf. Ihre Bewegungen sind kompakt, schnell und die Techniken sind flexibel und vielfältig. Der Kampfstil setzt auf Raffinesse, um Gegenkraft zu durchbrechen, und Schnelligkeit, um zu siegen. Sie symbolisiert die Weisheit und Wachsamkeit der Arhat.


Da Luohan Quan
Da Luohan Quan (Große Arhat Faust) wurde ebenfalls von Shaolin-Mönchen basierend auf dem Bild und den Bewegungen der Arhat (die buddhistischen Heiligen) entwickelt. Ihre Bewegungen sind kräftig und mächtig und spiegeln den Mut und die Furchtlosigkeit der Arhat wider. Sie setzt auf Härte, um Gegenkraft zu brechen, und auf Stärke, um den Gegner zu besiegen. Die Große Arhat Faust und die Kleine Arhat Faust unterscheiden sich in ihrem Bewegungsstil und den Übungsschwerpunkten, jedoch teilen sie denselben Kern, der auf dem Geist der Arhat beruht.


Changhu Xinyi Men
Changhu Xinyi Men wurde von Shaolin-Mönchen zum Selbstschutz entwickelt, um die eigene Sicherheit zu bewahren. Der Name „Changhu“ bedeutet „langfristiger Schutz“, während „Xinyi“ die Verbindung von Herz und Geist betont. Die Bewegungen konzentrieren sich auf die Verteidigung und den Schutz der verletzlichen Körperteile. Diese Form legt einen großen Wert auf die Verbindung zwischen Geist und Bewegung: „Wenn das Herz ankommt, kommt der Wille, wenn der Wille kommt, kommt die Energie, und wenn die Energie kommt, kommt die Kraft“. Das Ziel ist es, den Körper und Geist in Einklang zu bringen.


Taizu Chang Quan
Taizu Chang Quan („Lange Faustform des ersten Kaisers“) ist ein wichtiger Bestandteil des Shaolin Kung Fu und geht auf die Song-Dynastie zurück. Sie wurde von Zhao Kuangyin, dem Gründer der Song-Dynastie, entwickelt. Zhao Kuangyin war nicht nur der erste Kaiser der Song-Dynastie, sondern auch ein militärischer Führer mit außergewöhnlichen Kampfkünsten. Während seiner langen militärischen Karriere vereinte er seine praktischen Kampferfahrungen und entwickelte diese Kampfform, um seine Soldaten zu trainieren und ihre Kampffähigkeiten zu verbessern. Später wurde Taizu Chang Quan in den Shaolin-Tempel eingeführt, wo die Shaolin-Mönche sie mit Shaolin Kung Fu und der Zen-Meditation kombinierten, um den einzigartigen Shaolin Taizu Chang Quan-Stil zu schaffen. Die Bewegungen sind eine Mischung aus Härte und Weichheit und vereinen sowohl Angriff als auch Verteidigung. Taizu Chang Quan legt nicht nur Wert auf äußere Kraft und Technik, sondern betont auch die innere Atmung und die Kultivierung des Geistes. Die Bewegungen sind mit der Atmung synchronisiert, wobei der Schwerpunkt auf „Kraft durch Atmung“ liegt. Dies spiegelt das Konzept des Shaolin Kung Fu, sowohl den Körper als auch den Geist zu kultivieren, wider.


Xiao Pao Quan
Xiao Pao Quan (Kleine Kanonen Faust) wurde von Shaolin-Mönchen basierend auf praktischen Kampferfahrungen entwickelt. Der Name „Xiao“ (klein) bezieht sich darauf, dass die Bewegungen kompakt, kurz und schnell sind, während „Pao“ (Kanone) die explosive Kraft des Stils beschreibt, die an die Schnelligkeit und Wucht von Kanonenkugeln erinnert. Explosive Kraft und Schnelligkeit liegen bei dieser Form im Mittelpunkt. Die Prinzipien der Xiao Pao Quan betonen, dass schnelle Bewegungen langsame Angriffe überwältigen können und dass Härte gegen Weichheit siegt.


Da Pao Quan
Da Pao Quan (Große Kanonen Faust) wurde wie Xiao Pao Quan von Shaolin-Mönchen basierend auf praktischen Kampferfahrungen entwickelt. Das Wort „Da Pao“ bedeutet „große Kanone“, was die kraftvolle und explosive Natur dieser Faustform widerspiegelt. Die Bewegungen in Da Pao Quan sind groß und ausladend, mit betont weiten und fließenden Techniken. Sie fokussiert sich auf den Einsatz der gesamten Körperkraft und eignet sich besonders für Angriffe und Verteidigungen auf mittlere bis lange Distanzen. Die Prinzipien hinter dieser Form besagen, dass „Härte über Härte“ und „Kraft über Kraft“ siegen, wobei man die Kraft des Gegners mit der eigenen Kraft überwindet.


Chao Yang Quan
Der Name „Chao Yang“ bedeutet „morgendliche Sonne“ und bezieht sich auf die weiten, eleganten und kraftvollen Bewegungen, die an den Sonnenaufgang erinnern. Sie symbolisiert das Aufgehen der Sonne, voller Vitalität und Energie. Diese Faustform legt großen Wert auf die Koordination von Handtechniken, Augenbewegungen, Körperhaltung und Schrittfolgen. Die Prinzipien „Weichheit besiegt Härte“ und „Stille kontrolliert Bewegung“ wird hier eingesetzt. Sie ist nicht nur für den praktischen Kampf geeignet, sondern fördert auch die Gesundheit und die geistige Entwicklung.


Shi Er Lu Tan Tui
Shi Er Lu Tan Tui (wörtl. Zwölf Wege des Sprungbeins) ist eine traditionelle Beintechnik-Form des Shaolin Kung Fu. Sie ist bekannt für ihre schnellen und kraftvollen Beinbewegungen, flexiblen und variablen Fußtechniken sowie den Schutz durch die Hände. Diese Technik bewahrt die Merkmale des traditionellen Shaolin Kung Fu und hat folgendes Prinzip: „Die Hände sind wie zwei Türen, die sich vollständig auf die Beine stützen, um den Gegner zu schlagen“. Dies bedeutet, dass die Hände wie Türen agieren, die den Angriff und die Verteidigung leiten, kontrollieren und unterstützen, während in der Praxis die Beintechniken das entscheidende und tödlichste Werkzeug sind. Die Beinmuskulatur ist oft stärker, die Tritttechniken haben ein größeres Wirkungsspektrum und erzeugen eine starke Aufprallkraft. Shi Er Lu Tan Tui besteht aus zwölf aufeinanderfolgenden Techniken, von denen jede unterschiedliche Anwendungen umfasst. Sie sind ein unverzichtbarer Teil des Trainings für Shaolin-Mönche und Kung Fu-Enthusiasten.


Luohan Shi Ba Shou
Die Shaolin Form Luohan Shi Ba Shou oder „Achtzehn Hände des Arhats“ stammt ursprünglich aus dem Shaolin-Tempel auf dem Song-Berg. Sie wurde von Shaolin-Mönchen während ihrer spirituellen Praxis entwickelt, um Körper und Geist zu stärken und sich gegen Feinde verteidigen zu können. Dabei verbanden sie den buddhistischen „Arhat-Geist“ mit kämpferischen Bewegungen. So entstanden achtzehn kraftvolle Techniken, die durch ihre Einfachheit, Praktikabilität und beeindruckende Stärke bekannt sind. Diese Form ist bei Praktizierenden des Shaolin-Kung-Fu sehr beliebt.


Da Meihua Quan
Die Ursprünge der Shaolin Da Meihua Quan (Große Pflaumenblüten Faust) lassen sich bis in die Ming-Dynastie zurückverfolgen. Sie wurde von Shaolin-Mönchen entwickelt, die die Form und den Geist der Pflaumenblüte mit Faustformen vereinten. Die Pflaume symbolisiert Standhaftigkeit und edle Reinheit. Durch die Weitergabe und Entwicklung über Generationen von Shaolin-Mönchen wurde Da Meihua Quan schließlich eine der bedeutendsten Faustformen im Shaolin Kung Fu.
Das Symbol der Form sind die fünf Blütenblätter der Pflaume und fokussiert sich auf „Fünf Bewegungsfolgen“ (von der Anfangsposition aus den Gegner beobachten, dann in eine offensive Haltung übergehen; falls der Gegner kontert, wird in eine defensive Haltung gewechselt, um Kraft zu sammeln; durch Veränderung der Körperhaltung wird die Position angepasst, um schließlich mit einer festen Haltung die Kampfstrategie zu stabilisieren). Die Bewegungen kombinieren Härte und Weichheit, bieten sowohl offensive als auch defensive Techniken und zeichnen sich durch hohe Praxistauglichkeit und ästhetische Schönheit aus.


Wu Bu Quan
Wu Bu Quan (Fünf-Schritte-Faust) ist eine der grundlegenden Einführungsformen des Shaolin Kung Fu und eignet sich ideal für Anfänger. Sie besteht aus einer Kombination von verschiedenen Schrittarten wie dem Bogenstand (Gongbu), dem Reiterstand (Mabu), dem flachen Stand (Pubu), dem leeren Stand (Xubu) und dem Raststand (Xiebu) sowie Angriffstechniken wie der Faustschlag (Chongquan) und dem Handkantenschlag (Pizhang). Die Form ist einfach zu erlernen, aber vielschichtig, und hilft Anfängern, die grundlegenden Schritte und Fausttechniken zu beherrschen sowie die Körperkoordination, Kraft und das Gleichgewicht zu verbessern.
Obwohl die Fünf-Schritte-Faust einfach erscheint, verkörpert sie das Wesen des traditionellen Kung Fu und ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings, den Praktizierende nicht unbeachtet lassen sollten.


Lian Huan Quan
Lian Huan Quan (Kettenfaust) wurde von den Shaolin-Mönchen über viele Jahre hinweg durch ihre Kampferfahrung und Praxis entwickelt und verfeinert. Durch die kontinuierliche Verbesserung durch die nachfolgenden Generationen von Shaolin-Mönchen entstand schließlich ein einzigartiger Stil und ein eigenes System. Der Name „Lian Huan“ (Verbindungskette) betont die fließende Verbindung der Bewegungen. Fausttechniken, Beinbewegungen und Schritte sind miteinander verknüpft und werden zu einer einzigen, fließenden Einheit ausgeführt. Der Stil ist kraftvoll und energisch, kombiniert sowohl Angriff als auch Verteidigung und erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit bei Kung Fu-Enthusiasten. Heute wird Lian Huan Quan als nationales, immaterielles Kulturerbe anerkannt und geschützt sowie weitergegeben.


Shi San Quan
Die Form Shi San Quan (Dreizehn Fausttechniken) gehört zu den Kurzfaustformen des Shaolin Kung Fu . Das gesamte System umfasst dreizehn Hauptbewegungen, von denen jede einzelne die Prinzipien der Kung Fu-Kampftechniken in sich trägt. Mit ihren einfachen und leicht erlernbaren Bewegungen, die kraftvoll und energisch sind und sowohl Angriff als auch Verteidigung vereinen, erfreut sich die Shaolin Shi San Quan großer Beliebtheit bei chinesischen Kampfsportlern.


Wu Xing Quan
Wu Xing Quan (Fünf-Tiere-Faust) ist ein wichtiger Bestandteil des Shaolin Kung Fu. Sie ist von den Formen und Bewegungen der fünf Tiere – Drache, Tiger, Kranich, Schlange und Leopard – inspiriert und ist kombiniert mit der Kraft und Dynamik des Shaolin Kung Fu. Wu Xing Quan ahmt nicht nur die äußere Form der Tiere nach, sondern fokussiert sich auch verstärkt auf das Nachahmen der inneren Eigenschaften – Geist und Energie. Durch das Imitieren der Merkmale der Tiere wird das Ziel verfolgt, den Körper zu stärken, die Gesundheit zu fördern, den Charakter zu entwickeln und die praktischen Kampftechniken zu verbessern.


Da Tong Bei Quan
Da Tong Bei Quan (Große Tong-Bei-Faust) zeichnet sich durch weite, kraftvolle Bewegungen aus. Diese Form legt großen Wert auf die Dehnung des Körpers und die Freisetzung von Energie. Tong Bei bedeutet „durch den Rücken“. Bei dieser Technik wird betont, dass „die Kraft vom Boden aufsteigt, durch die Hüfte und den Rücken fließt und in die Gliedmaßen gelangt“. Obwohl Da Tong Bei Quan hauptsächlich auf Kraft ausgerichtet ist, wird bei der Kraftentfaltung darauf geachtet, dass sie eine Kombination aus Weichheit und Härte ist. Sie bringt die Prinzipien von Yin und Yang (Weichheit und Härte) in Einklang, welche die Balance des Shaolin Kung Fu widerspiegeln.


Xiao Hong Quan
Xiao Hong Quan (Kleine Flut Faust) ist eine grundlegende Faustform, die für die Shaolin-Mönche Pflicht ist. Ihr Hauptziel liegt in der Übung von „Gong“ (Kraft, Geist, Energie, Stärke) und „Fa“ (Handtechniken, Augenführung, Körperbewegung, Schritttechnik). Sie wird als „die Grundlage des Fausttrainings und die Quelle des praktischen Kampfes“ bezeichnet. Obwohl Xiao Hong Quan als grundlegendes Taolu (systematische Form) gilt, sind seine Techniken präzise, vereinen sowohl Angriffs- als auch Abwehrtechniken und sind für den praktischen Kampf geeignet. Flexibilität und Feinheit werden bei dieser Form in den Vordergrund gestellt. Sie betont den Nahkampf und verwendet schnelle Faustschlag-Techniken, Schrittbewegungen und Verteidigungs- sowie Konterangriffe, sodass die Übenden in der Lage sind, schnell auf verschiedene Angriffsarten in einer realen Kampfsituation zu reagieren.


Da Hong Quan
Da Hong Quan heißt übersetzt „Große Flut Faust“. Obwohl der Name „Da Hong Quan“ mit „Xiao Hong Quan“ (Kleine Flut Faust) verwandt ist, gibt es deutliche Unterschiede in Stil, Bewegungsmerkmalen und der Anwendung im Kampf. Xiao Hong Quan zeichnet sich durch Flexibilität und Feinheit aus und legt großen Wert auf Technik. Im Gegensatz dazu ist Da Hong Quan bekannt für seine kraftvolle und energische Ausführung, mit einfachen, aber wirkungsvollen Bewegungen, die stark auf den praktischen Kampf ausgerichtet sind. Sie betont die Anwendung der gesamten Körperstärke und ist besonders effektiv in realen Kampfsituationen.


Er Lu Da Hong Quan
Die Er Lu Da Hong Quan (Zweite Form der Großen Flut Faust) ist eine der wichtigen Formen im Da Hong Quan-System. Sie hat sich auf der Grundlage der ersten Form des Da Hong Quan entwickelt und legt besonderen Wert auf die Flexibilität der Körperbewegungen, die Fußtechnik und die Kombination von Angriff und Verteidigung, wobei die Kampfeffektivität stärker betont wird. Er Lu Da Hong Quan bewahrt nicht nur die kräftigen Merkmale der ersten Form, sondern fügt auch mehr Anpassungsfähigkeit und Praktikabilität für den realen Kampf hinzu.


San Lu Da Hong Quan
San Lu Da Hong Quan (Dritte Form der Großen Flut Faust) ist eine fortgeschrittene Faustform im Da Hong Quan-System. Sie vereint die Essenz der ersten und zweiten Form des Da Hong Quan und zeichnet sich durch tiefe, feste Fußarbeit aus, die so stabil ist wie ein Berg. Doch sobald ein Angriff ausgeführt wird, ist sie genauso schnell, gefährlich und wild wie ein Tiger. Die Faust ist wie ein Hammer, die Handfläche wie eine scharfe Klinge. Die Bewegungen sind fließend, und jede Technik hat sowohl Elemente des Angriffs als auch der Verteidigung. Wenn man die höchste Stufe dieses Trainings erreicht, kann man Körper und Geist, und wiederum Geist und Kraft zu einer Einheit verbinden und so einen Zustand erreichen, der übersetzt folgendes bedeutet: „Die Faust folgt dem Geist, der Geist folgt der Kraft.“


Liu He Quan
Liu He Quan bedeutet „Sechs Harmonien Faust“ und ist eine der klassischen Faustformen des Shaolin Kung Fu. Der zentrale Grundsatz dieser Technik ist das Konzept der „Sechs Harmonien“ (Liu He), das besagt, dass die sechs Elemente des Körpers miteinander in Einklang stehen: Hand und Fuß, Ellbogen und Knie, Schulter und Hüfte, Herz und Geist, Geist und Qi und Qi und Kraft vereinen sich. Dadurch wird die gesamte Körperenergie harmonisch und fließend koordiniert.
Diese Form betont sowohl das innere als auch das äußere Training und strebt die Einheit von beidem an. Das einzigartige „Sechs-Harmonien“-Prinzip ermöglicht es den Praktizierenden, die Koordination und Explosivität des Körpers vollständig zu entfalten und ihre Fähigkeiten zur Verteidigung und zum Gegenangriff zu verbessern.


Qi Xing Quan
Qi Xing Quan (Sieben-Sterne Faust) ist ebenfalls eine der klassischen Formen des Shaolin Kung Fu. Sie ist nach den Sieben Sternen des Großen Wagens benannt, was symbolisiert, dass die Anordnung und Präzision der Techniken in dieser Faustform ebenso exakt und dicht wie die Sterne des Großen Wagens sind. Die Bewegungen dieser Form konzentrieren sich hauptsächlich auf kurze Schläge, Kontrolle, schnelle Angriffe und Nahkampfwürfe.
Mit ihrer einzigartigen Sieben-Sterne-Fußtechnik und ihrem Angriff- sowie Verteidigungssystem hat sich Qi Xing Quan zu einer der praktischsten und wertvollsten Faustformen innerhalb des Shaolin Kung Fu entwickelt.


Xiao Luohan Quan
Xiao Luohan Quan (Kleine Arhat Faust) wurde von Shaolin-Mönchen basierend auf dem Bild und den Bewegungen der Arhat (die buddhistischen Heiligen) entwickelt und weist eine starke buddhistische, kulturelle Prägung auf. Ihre Bewegungen sind kompakt, schnell und die Techniken sind flexibel und vielfältig. Der Kampfstil setzt auf Raffinesse, um Gegenkraft zu durchbrechen, und Schnelligkeit, um zu siegen. Sie symbolisiert die Weisheit und Wachsamkeit der Arhat.


Da Luohan Quan
Da Luohan Quan (Große Arhat Faust) wurde ebenfalls von Shaolin-Mönchen basierend auf dem Bild und den Bewegungen der Arhat (die buddhistischen Heiligen) entwickelt. Ihre Bewegungen sind kräftig und mächtig und spiegeln den Mut und die Furchtlosigkeit der Arhat wider. Sie setzt auf Härte, um Gegenkraft zu brechen, und auf Stärke, um den Gegner zu besiegen. Die Große Arhat Faust und die Kleine Arhat Faust unterscheiden sich in ihrem Bewegungsstil und den Übungsschwerpunkten, jedoch teilen sie denselben Kern, der auf dem Geist der Arhat beruht.


Changhu Xinyi Men
Changhu Xinyi Men wurde von Shaolin-Mönchen zum Selbstschutz entwickelt, um die eigene Sicherheit zu bewahren. Der Name „Changhu“ bedeutet „langfristiger Schutz“, während „Xinyi“ die Verbindung von Herz und Geist betont. Die Bewegungen konzentrieren sich auf die Verteidigung und den Schutz der verletzlichen Körperteile. Diese Form legt einen großen Wert auf die Verbindung zwischen Geist und Bewegung: „Wenn das Herz ankommt, kommt der Wille, wenn der Wille kommt, kommt die Energie, und wenn die Energie kommt, kommt die Kraft“. Das Ziel ist es, den Körper und Geist in Einklang zu bringen.


Taizu Chang Quan
Taizu Chang Quan („Lange Faustform des ersten Kaisers“) ist ein wichtiger Bestandteil des Shaolin Kung Fu und geht auf die Song-Dynastie zurück. Sie wurde von Zhao Kuangyin, dem Gründer der Song-Dynastie, entwickelt. Zhao Kuangyin war nicht nur der erste Kaiser der Song-Dynastie, sondern auch ein militärischer Führer mit außergewöhnlichen Kampfkünsten. Während seiner langen militärischen Karriere vereinte er seine praktischen Kampferfahrungen und entwickelte diese Kampfform, um seine Soldaten zu trainieren und ihre Kampffähigkeiten zu verbessern. Später wurde Taizu Chang Quan in den Shaolin-Tempel eingeführt, wo die Shaolin-Mönche sie mit Shaolin Kung Fu und der Zen-Meditation kombinierten, um den einzigartigen Shaolin Taizu Chang Quan-Stil zu schaffen. Die Bewegungen sind eine Mischung aus Härte und Weichheit und vereinen sowohl Angriff als auch Verteidigung. Taizu Chang Quan legt nicht nur Wert auf äußere Kraft und Technik, sondern betont auch die innere Atmung und die Kultivierung des Geistes. Die Bewegungen sind mit der Atmung synchronisiert, wobei der Schwerpunkt auf „Kraft durch Atmung“ liegt. Dies spiegelt das Konzept des Shaolin Kung Fu, sowohl den Körper als auch den Geist zu kultivieren, wider.


Xiao Pao Quan
Xiao Pao Quan (Kleine Kanonen Faust) wurde von Shaolin-Mönchen basierend auf praktischen Kampferfahrungen entwickelt. Der Name „Xiao“ (klein) bezieht sich darauf, dass die Bewegungen kompakt, kurz und schnell sind, während „Pao“ (Kanone) die explosive Kraft des Stils beschreibt, die an die Schnelligkeit und Wucht von Kanonenkugeln erinnert. Explosive Kraft und Schnelligkeit liegen bei dieser Form im Mittelpunkt. Die Prinzipien der Xiao Pao Quan betonen, dass schnelle Bewegungen langsame Angriffe überwältigen können und dass Härte gegen Weichheit siegt.


Da Pao Quan
Da Pao Quan (Große Kanonen Faust) wurde wie Xiao Pao Quan von Shaolin-Mönchen basierend auf praktischen Kampferfahrungen entwickelt. Das Wort „Da Pao“ bedeutet „große Kanone“, was die kraftvolle und explosive Natur dieser Faustform widerspiegelt. Die Bewegungen in Da Pao Quan sind groß und ausladend, mit betont weiten und fließenden Techniken. Sie fokussiert sich auf den Einsatz der gesamten Körperkraft und eignet sich besonders für Angriffe und Verteidigungen auf mittlere bis lange Distanzen. Die Prinzipien hinter dieser Form besagen, dass „Härte über Härte“ und „Kraft über Kraft“ siegen, wobei man die Kraft des Gegners mit der eigenen Kraft überwindet.


Chao Yang Quan
Der Name „Chao Yang“ bedeutet „morgendliche Sonne“ und bezieht sich auf die weiten, eleganten und kraftvollen Bewegungen, die an den Sonnenaufgang erinnern. Sie symbolisiert das Aufgehen der Sonne, voller Vitalität und Energie. Diese Faustform legt großen Wert auf die Koordination von Handtechniken, Augenbewegungen, Körperhaltung und Schrittfolgen. Die Prinzipien „Weichheit besiegt Härte“ und „Stille kontrolliert Bewegung“ wird hier eingesetzt. Sie ist nicht nur für den praktischen Kampf geeignet, sondern fördert auch die Gesundheit und die geistige Entwicklung.


Shi Er Lu Tan Tui
Shi Er Lu Tan Tui (wörtl. Zwölf Wege des Sprungbeins) ist eine traditionelle Beintechnik-Form des Shaolin Kung Fu. Sie ist bekannt für ihre schnellen und kraftvollen Beinbewegungen, flexiblen und variablen Fußtechniken sowie den Schutz durch die Hände. Diese Technik bewahrt die Merkmale des traditionellen Shaolin Kung Fu und hat folgendes Prinzip: „Die Hände sind wie zwei Türen, die sich vollständig auf die Beine stützen, um den Gegner zu schlagen“. Dies bedeutet, dass die Hände wie Türen agieren, die den Angriff und die Verteidigung leiten, kontrollieren und unterstützen, während in der Praxis die Beintechniken das entscheidende und tödlichste Werkzeug sind. Die Beinmuskulatur ist oft stärker, die Tritttechniken haben ein größeres Wirkungsspektrum und erzeugen eine starke Aufprallkraft. Shi Er Lu Tan Tui besteht aus zwölf aufeinanderfolgenden Techniken, von denen jede unterschiedliche Anwendungen umfasst. Sie sind ein unverzichtbarer Teil des Trainings für Shaolin-Mönche und Kung Fu-Enthusiasten.


Luohan Shi Ba Shou
Die Shaolin Form Luohan Shi Ba Shou oder „Achtzehn Hände des Arhats“ stammt ursprünglich aus dem Shaolin-Tempel auf dem Song-Berg. Sie wurde von Shaolin-Mönchen während ihrer spirituellen Praxis entwickelt, um Körper und Geist zu stärken und sich gegen Feinde verteidigen zu können. Dabei verbanden sie den buddhistischen „Arhat-Geist“ mit kämpferischen Bewegungen. So entstanden achtzehn kraftvolle Techniken, die durch ihre Einfachheit, Praktikabilität und beeindruckende Stärke bekannt sind. Diese Form ist bei Praktizierenden des Shaolin-Kung-Fu sehr beliebt.


Da Meihua Quan
Die Ursprünge der Shaolin Da Meihua Quan (Große Pflaumenblüten Faust) lassen sich bis in die Ming-Dynastie zurückverfolgen. Sie wurde von Shaolin-Mönchen entwickelt, die die Form und den Geist der Pflaumenblüte mit Faustformen vereinten. Die Pflaume symbolisiert Standhaftigkeit und edle Reinheit. Durch die Weitergabe und Entwicklung über Generationen von Shaolin-Mönchen wurde Da Meihua Quan schließlich eine der bedeutendsten Faustformen im Shaolin Kung Fu.
Das Symbol der Form sind die fünf Blütenblätter der Pflaume und fokussiert sich auf „Fünf Bewegungsfolgen“ (von der Anfangsposition aus den Gegner beobachten, dann in eine offensive Haltung übergehen; falls der Gegner kontert, wird in eine defensive Haltung gewechselt, um Kraft zu sammeln; durch Veränderung der Körperhaltung wird die Position angepasst, um schließlich mit einer festen Haltung die Kampfstrategie zu stabilisieren). Die Bewegungen kombinieren Härte und Weichheit, bieten sowohl offensive als auch defensive Techniken und zeichnen sich durch hohe Praxistauglichkeit und ästhetische Schönheit aus.
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